Die häufig unterschiedliche Schreibweise der dänischen Insel "Rømø", welche im deutschsprachigen Raum sowohl unter "Römö", als auch "Röm" bekannt ist, ist stark mit der Geschichte der Insel Römö (Röm) verbunden. In Folge des Deutsch-Dänischen Krieges im Jahr 1864 zählte Römö ab 1867 zu Schlweswig Holstein und seit 1871 zum deutschen Reich, wobei der Name zu Röm geändert worden ist. Mit Beginn des Baus des Nordseebades in Lakolk begann sich der Tourismus auf der Insel Röm zu entwickeln. Die ersten Ferienhäuser auf Röm entstanden ebenfalls zu dieser Zeit, meist in Form von kleinen Hütten, und bildeten die erste Grundlage für den späteren Ferienhaustourismus auf der Insel Röm. Röm verlor jedoch bereits nach wenigen Jahren sein Badezentrum durch Konkurs, welches speziell der schwierigen Anreise nach Röm geschuldet war. Während des ersten Weltkrieges wurde zudem das Kurhaus von Röm geschlossen, was die Entwicklung des Tourismus auf Röm vor eine weitere Herausforderung stellte. In einer Volksabstimmung im Jahr 1920 wurde Nordschleswig inklusive Röm als zum dänischen Reich zugehörig erklärt. Röm hiess nicht länger Röm, sondern der dänische Name Rømø (auf deutsch Römö) fand wieder Einzug. Der heutige Tourismusboom auf Römö begann im Jahre 1948 mit der Fertigstellung des Römö-Damms. Weitere Meilensteine folgten mit der Fährverbindung zwischen Sylt und Römö im Jahr 1963, sowie der Fertigstellung des Hafens Havneby im Süden von Römö, dessen Hauptziel die Förderung der Fischerei auf Römö verfolgte. Im Jahre 1990 fand das erste internationale und bekannte Drachenfestival auf Römö statt. Berühmt wurde Römö in den Medien zudem seit 1996, da es an der Küste von Römö leider immer wieder zu Massenstrandungen von Pottwalen gekommen ist. 1998 feierte Lakolk auf Römö seinen 100. Geburtstag. Im Jahre 2014 wurde der Nationalpark Wattenmeer, zudem Römö gehört, zum Unesco Weltkulturerbe erklärt.